Telomerlängenbestimmung

Warum Telomerlängenbestimmung?

Die Forschung über Telomere ist ein relativ junges Gebiet, aber mit bahnbrechenden Erkenntnissen. Nicht ohne Grund wurde 2009 Elisabeth Blackburn und ihrem Team der Nobelpreis verliehen. Telomere haben das Potential das Leben zu verlängern, resp. können tödliche Krankheiten wie Krebs oder kardiovaskuläre Erkrankungen vermindern. Telomere sind in der Alterung des Körpers zentral, das heisst, je kürzer die Telomere sind, desto höher ist das Risiko an Erkrankungen wie Krebs, Bluthochruck oder auch Alzheimer zu erkranken. Dieses Wissen geht unter anderem auf die Forschung von Cawthon und seinem Team zurück. Cawthon konnte aufgrund von Blutproben von über 140 Probanden die vor 20 Jahren Blut spendeten, aufzeigen, dass die Menschen, die im obersten Viertel mit ihrer Telomerlänge lagen, ein nahezu halbiertes Risiko hatten zu versterben, gegenüber den Menschen, die im untersten Viertel lagen. Eine Bestimmung der Telomerlänge wird heute bereits routinemässig bei Krebserkrankungen eingesetzt. Der Einsatz in der Prävention ist ein neuer und innovativer Aspekt, der aber zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Was können wir tun um die Telomere zu verlängern?

Der Körper weiss perfekt, wie diese Telomere wieder zu verlängern wären, aber er tut es nicht (mehr). Alles was wir tun müssen, ist dem Körper ein Signal zu geben, die natürliche Telomerase im Körper zu aktivieren und damit die Telomere wieder zu verlängern.

Wer soll die Telomerlänge bestimmen?

Die aktuelle Forschung bestätigt, dass vor allem Menschen, die eine belastete Familienanamnese auf Kreislauferkrankungen haben oder selbst an Herzkrankeiten leiden wie Hypertonie oder Angina Pectoris von einer Telomerlängen Bestimmung profitieren.

Was wir anbieten?

Die Telomerlängenbestimmung erlaubt es kostengünstig, das eigene Risiko abzuschätzen. Bei verkürzten Telomeren ist das oberste Ziel den oxidativen Stress auf die Zellen zu vermindern. Abhängig von den Vorerkrankungen aber auch auf Wunsch des Patienten empfehlen wir Änderungen im Lifestyle und/oder eine medikamentöse Therapie.

Gesundheitstipp

Die ständige Impfkommission (STIKO) und das Robert Koch Institut empfehlen die Impfung gegen saisonale Grippe auch für Schwangere. Diese haben ein deutlich höheres Risiko für schwere Verläufe der Grippeerkrankung.

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