Mädchensprechstunde

Vom Mädchen auf dem Weg zur Frau

Für viele Mädchen ist es ein aufregender Termin, ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnt: der erste Besuch beim Frauenarzt. Die besten Antworten hat jemand, der wirklich Bescheid weiß und dem Du vertrauen kannst. Frauenärzte und -ärztinnen sind da richtig gute Ansprechpartner.

Wir bieten in unserer Praxis spezielle Infostunden für Mädchen, von der Beratung bis zur gynäkologischen Untersuchung.

In diesem Stadium, auf dem Weg zur Frau, tauchen viele Fragen auf, die Du mit einer neutralen Person besprechen möchtest. Es können Regelprobleme sein, oder auch der Wunsch nach der „Pille“. Vielleicht überwiegt schon die Vernunft und Du möchtest alles über Vorsorge - Impfung wissen, weil Du schon soviel über HPV und Gebärmutterkrebs gehört hast.

Fragen über Fragen, die gerade jetzt – in der Phase dieser körperlichen Entwicklung – professionell, aber doch einfühlsam beantwortet werden wollen. Frau Dr. med. Anna Wagner ist für diese Fälle die richtige Ansprechpartnerin. Einfach anrufen und Termin vereinbaren.

Ab wann kann ich die Pille nehmen?

Die „Pille“ ist immer noch das Verhütungsmittel Nummer 1. Es gibt schon Präparate, auf die man ruhig mal einen Tag vergessen kann und dennoch kann nichts passieren, darum sind diese für Jugendliche besonders empfehlenswert.

Ist bei der Pille mit Nebenwirkungen zu rechnen

Falls keine besonderen Risikofaktoren, wie starkes Übergewicht oder Rauchen vorliegen, dann hält sich die Thrombosegefahr in Grenzen. Sind allerdings Thrombosefälle in der Familie bekannt, dann könnte auch eine genetische Disposition vorliegen und eine Alternative zur Pille sollte überlegt werden.

Das höchste Thromboserisiko besteht allerdings während der Schwangerschaft und im Wochenbett. In dieser Zeit ist es viel höher, als während der Pilleneinnahme.

Es wird manchmal über Kopfschmerz und Übelkeit geklagt, über Stimmungsschwankungen und verminderte Lust auf Sex. Auch das können – allerdings mindergefährliche – Nebenwirkungen der Pille sein.

Ist die Hormonspirale als Verhütungsmittel für mich geeignet?

Die Hormonspirale ist die langfristige und sichere Verhütungsmethode, für alle Frauen, die nicht jeden Tag an die Pille denken wollen, oder diese nicht vertragen. Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen sind, zumindest in Bezug auf die Spirale, nicht bedenklich.

Ist Endometriose und Adenomyose (Erkrankungen der Gebärmutterschleimhaut), verbunden mit Schmerzen während der Periode diagnostiziert, dann kann die Hormon-Spirale die optimale Lösung sein, denn dadurch werden Blutungen vermindert oder setzen gänzlich aus. Es gelangt kein Blut über die Eileiter in den Bauch.

Ist die Hormonspirale auch ein Instrument der Familienplanung?

Darüber werden die unterschiedlichsten Meinungen postuliert. Tatsache ist, und damit räumen wir einmal ein Vorurteil aus, dass auch Frauen, die noch kein Kind geboren haben, mit einer Hormon-Spirale wirksam verhüten können. Das ist für jene Damen wichtig, die die Pille nicht vertragen oder zu einer Risikogruppe gehören.

Die gute Nachricht: Frauen, die die Hormon-Spirale vor der Frist von 5 Jahren (Wirkungsdauer der Spirale) entfernen, können schon im nächsten Monat darauf schwanger werden, weil der Eisprung ganz normal stattfindet.

Kann man auch „hormonfrei“ verhüten

Neben der Hormonspirale gibt es noch eine ganze Anzahl von Verhütungsmitteln, die einen anderen Wirkmechanismus haben.

Die bekanntesten sind Kupferspirale, Kupferkette und Kupferball. Alle drei haben zwar unterschiedliche Formen, wie der Name sagt, die Wirkungsweise ist dieselbe.

Kupfer auf der Spirale, der Kette oder dem Ball aufgebracht, verändert das biochemische Milieu in der Gebärmutter und hemmt so die Beweglichkeit der Samenzellen. Wenn es ein Spermium trotzdem schafft eine Eizelle zu befruchten, so kann sich diese wegen des mechanischen Hindernisses nicht in der Gebärmutter einnisten.

Wie bekomme ich eine Spirale?

Spiralen werden vom Frauenarzt eingesetzt. Ihre Wirkdauer reicht von drei bis fünf, manchmal sogar bis zu 10 Jahren. Sie verbleiben auch solange in der Gebärmutter, allerdings sind regelmäßige Nachkontrollen empfehlenswert. Wann sollte die Entscheidung für eine Spirale fallen? Einerseits kann es die Pillenunverträglichkeit sein, andererseits ist es auch eine Frage des Komforts, denn für viele Jahre ist Verhütung und die Angst aus Nachlässigkeit schwanger zu werden vom Tisch.

Und: auch Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, können problemlos eine Spirale tragen.

Der Zykluscomputer – Familienplanung ohne Nebenwirkungen

Dahinter steckt die alte Verhütungsweisheit der „Temperaturmessmethode“. Neu ist, dass nun die gemessenen Daten in einen Computer gespeichert werden, der die genaue Zeit der Fruchtbarkeit berechnet. Der Zykluscomputer zeichnet alle Daten über den Zyklusverlauf auf und wertet diesen dann aus.

Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass Kenntnisse über den weiblichen Zyklus von Vorteil sind und eine gewisse Disziplin erforderlich ist, um nicht doch unabsichtlich schwanger zu werden.

Wenn Sie also zu jenen Frauen gehören, für die keine Welt zusammenbricht, wenn sie schwanger werden, für die ein Kind in der Familienplanung früher oder später ohnehin vorgesehen ist, dann kann der Zykluscomputer die beste Alternative sein: keine Chemie, keine Hormone, keine Nebenwirkungen.

Vereinbaren Sie gleich jetzt einen Termin zu einem Beratungsgespräch. Greifen Sie zum Telefon + 41 61 666 62 10 oder schreiben Sie ein Mail an dr.wagner@basel-gynaekologie.ch

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